Ellbogendysplasie (ED) beim Hund nach PAUL

Die Ellbogendysplasie ist eine der häufigsten Lahmheitsursachen der Vordergliedma-ße und führt zu einer schmerzhaften Arthrosebildung.
Die Lahmheit ist intermittierend oder permanent und tritt besonders nach körperlicher Aktivität auf. Intermittierende Lahmheiten des Junghundes sind tückisch, weil die Symptomatik nach Schonung und der Gabe von Antiphlogistika nicht selten verschwindet und als Wachstumsstörung bagatellisiert wird. Tückischer Weise schreitet die Gelenkpathologie im Verborgenen weiter fort bis nach Monaten oder sogar Jahren schwere Gelenkschäden diagnostiziert werden.

Die PAUL Methode verschiebt die Kraftachse von der Innenseite des Ellenbogens auf seine Mitte (die Elle wird im oberen Drittel geschnitten und je nach Größe des Hundes, Schweregrad der Veränderungen und Winkelung im Ellenbogengelenk um 2 oder 3 Grad nach aussen gekippt).
Durch die veränderte Ausrichtung der Knochen und den Muskelzug der Oberarmknochen wird das Ellenbogengelenk nicht mehr auf der Innenseite, sondern vermehrt durch die Gelenkmitte belastet. Die kritischen Regionen unterliegen so einem reduzierten Abrieb, der Knorpel wird geschont und die Schmerzen lassen nach.

Bei jungen Hunden sind 60 bis 85 % lahmheitsfreie Patienten zu beobachten. Bei Hunden mit bereits bestehender Arthrose zeigen rund 50 bis 60 % verbesserte Bewegungsmuster.

 

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